Kaffeetasse und Psychotherapiebuch für Fachwissen und Qualifikation

Typische Anliegen aus Therapie & Coaching
 

Hier findest du Situationen, in denen Menschen psychologische Unterstützung suchen. Die Beispiele sind Szenarien, die verdeutlichen, wie Psychotherapie oder Coaching in meiner Praxis aussehen können.

Themen verstehen – typische Szenarien für für Unterstützung.
 

Übersicht

Viele Menschen suchen psychologische Unterstützung, weil sie innere Konflikte, Beziehungsprobleme, Stress oder Unsicherheiten erleben. Die folgenden Beispiele zeigen typische Anliegen, mit denen Klient*innen in eine psychotherapeutische oder beratende Praxis kommen können. Es handelt sich nicht um Berichte realer Personen, sondern um repräsentative Szenarien.

Wenn ein Elternteil sein Verhalten hinterfragt

Persona: Thomas, 42, Lehrer, Vater einer Tochter.

 

Problemstellung

Thomas bemerkt, dass er in Stresssituationen gegenüber seinem Kind strenger reagiert, als er möchte. Er erkennt Parallelen zu seinem eigenen Vater, dessen Verhalten ihn früher verletzt hat.

 

Therapeutischer Fokus:

  • Auflösen alter Glaubenssätze und familiärer Prägungen
     
  • Traumasensible Arbeit an emotionalen Kindheitserinnerungen
     
  • Erkennen eigener Grenzen und Bedürfnisse als Vater
     
  • Transformieren von Wut, Schuld und Überforderung
     
  • Entwicklung eines authentischen, warmen Elternverhaltens

Wenn junge Erwachsene keinen Zugang zu ihren Bedürfnissen finden

Persona: Ahmet, 27, Berufseinsteiger nach abgeschlossenem Studium.

 

Problemstellung

Ahmet ist zielstrebig, aber innerlich orientierungslos. Er weiß nicht, was er beruflich oder privat wirklich möchte und orientiert sich stark an den Erwartungen anderer.

 

Therapeutischer Fokus:

  • Wahrnehmen eigener Bedürfnisse
     
  • Arbeit an Introjekten und Erwartungen aus Familie & Gesellschaft
     
  • Aktivieren kreativer und früherer Kindheitswünsche
     
  • Entdecken der eigenen Ressourcen
     
  • Entwicklung eines stimmigen beruflichen und persönlichen Weges

Wenn Abgrenzung schwerfällt und Ärger unterdrückt wird

Persona: Mira, 31, arbeitet im Marketing.

 

Problemstellung

Mira wirkt selbstbewusst, hat aber Schwierigkeiten, sich männlichen Kollegen und ihren Vorgesetzten gegenüber zu behaupten. Sie lächelt Situationen weg, die sie verletzen oder wütend machen.

 

Therapeutischer Fokus:

  • Zugang zu unterdrückter Wut, Abbau von Autoaggressionen 
     
  • Stärkung innerer Stärke und Selbstbehauptung
     
  • Bearbeiten biografischer Erfahrungen mit Kritik oder Dominanz
     
  • Aufbau eines klaren inneren „Nein“
     
  • Erweiterung ihrer Handlungsoptionen in zukünftigen Situationen

Wenn Nähe Angst auslöst – Beziehungsthemen verstehen

Persona: Anna, 34, Beamtin in Behörde, in einer festen Beziehung.

 

Problemstellung

Anna sehnt sich nach einer stabilen Verbindung zu ihrem Partner, hat aber Angst, sich vollständig zu öffnen. Konflikte werden vermieden und kommen später mit stärkerer Intensität wieder auf.

 

Therapeutischer Fokus:

  • Analyse eigener Bindungsmuster
     
  • Entwicklung emotionaler Sicherheit
     
  • Auseinandersetzung mit dem Umgang mit Streit in der Herkunftsfamilie
     
  • Anerkennung und Wertschätzung der eigenen Prägung
     
  • Aufbau verlässlicher Kommunikationsstrategien

Wenn Alleinsein Angst macht – Überaktivität als Schutzstrategie

Persona: Chloe, 30, Kommunikationsdesignerin aus Kanada in Berlin.

 

Problemstellung

Chloe ist ständig unterwegs und aktiv. Ruhe macht ihr Angst, weil dann unangenehme Gefühle auftauchen könnten.

 

Therapeutischer Fokus:

  • Wertschätzung ihrer bisherigen Bewältigungsstrategien
     
  • Wahrnehmen von Angst und Unruhe im Körper
     
  • Selbstregulation des Nervensystems
     
  • Erforschen der zugrunde liegenden Ängste und blinder Flecken
     
  • Aufbau innerer Stabilität in stillen Momenten

Wenn innere Belastung sich körperlich zeigt 

Persona: Laura, 29, in der Öffentlichkeitsarbeit tätig.

 

Problemstellung

Laura erlebt körperliche Stresssymptome, die ärztlich abgeklärt wurden. Sie spürt Scham und fragt sich, warum sie empfindlicher auf Stress reagiert als andere.

 

Therapeutischer Fokus:

  • Psychologischer Umgang mit Belastung
     
  • Arbeit an der Körperwahrnehmung und an Verspannungen
     
  • Selbstakzeptanz und Stärkung des Selbstwerts
     
  • Auseinandersetzung mit Stressmustern
     
  • Verbesserung der Resilienz

Wenn Männer keinen Zugang zu ihrer Gefühlswelt haben – emotionale Entwicklung

Persona: David, 35, Ingenieur, wortkarg, mehrere kurze Beziehungen.

 

Problemstellung

David versteht seine eigenen emotionalen Reaktionen wenig. Partnerinnen sagen, sie „kommen nicht an ihn heran“. Er selbst spürt Distanz und wünscht sich Nähe, ohne zu wissen, wie.

 

Therapeutischer Fokus:

  • Reflexion seines Männerbildes und sozialer Erwartungen
     
  • Arbeit mit inneren Anteilen (z. B. „starker“, „verletzlicher“, „intuitiver“ Anteil)
     
  • Aufbau einer emotionalen Sprache
     
  • Entwickeln eines stabilen, authentischen Selbstbildes
     
  • Stärkung von Kontaktfähigkeit und Grenzen

Wenn ein wichtiges Gespräch bevorsteht – Coaching für berufliche Klarheit

Persona: Aylin, 33, Teamleiterin.

 

Problemstellung

Aylin muss ein schwieriges Gespräch mit ihrem Vorgesetzten führen und fühlt sich unsicher, konfrontationsscheu und angespannt.

 

Therapeutischer Fokus:

  • Rollenspiele für realitätsnahe Vorbereitung
     
  • Erarbeiten klarer Argumente und Ziele
     
  • Techniken zur Erdung und inneren Stabilität
     
  • Stärkung von Präsenz, Klarheit und Durchsetzungsvermögen

Wenn Verantwortung alles überdeckt – Überlastung

Persona: Sebastian, 42, Projektmanager, verheiratet, zwei Kinder.

 

Problemstellung

Sebastian organisiert Beruf, Familie und Verpflichtungen – und hat kaum Zeit für sich. Sein Alltag ist fremdbestimmt, die Erschöpfung wächst.

 

Therapeutischer Fokus:

  • Anerkennen eigener Grenzen
     
  • Identifizieren echter Bedürfnisse
     
  • Aufbau gesunder Grenzen
     
  • Sensibilisierung des Körpers, Belastungen wahrzunehmen
     
  • Loslassen übermäßiger Verantwortungsgefühle

Wenn ein Elternteil sein Verhalten hinterfragt – ein mögliches Anliegen in der Psychotherapie

Persona: Thomas, 42, Lehrer, Vater einer Tochter.

 

Problemstellung

Thomas bemerkt, dass er in Stresssituationen gegenüber seinem Kind strenger reagiert, als er möchte. Er erkennt Parallelen zu seinem eigenen Vater, dessen Verhalten ihn früher verletzt hat.

 

Therapeutischer Fokus:

  • Auflösen alter Glaubenssätze und familiärer Prägungen
     
  • Traumasensible Arbeit an emotionalen Kindheitserinnerungen
     
  • Erkennen eigener Grenzen und Bedürfnisse als Vater
     
  • Transformieren von Wut, Schuld und Überforderung
     
  • Entwicklung eines authentischen, warmen Elternverhaltens

Weitere Informationen findest du hier

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